Rana Matloub

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Herein, wenn’s kein Schneider ist!

Performative Installation 2009


 

Der Ort dieser performativen Installation ist die Galerie fünfzehneinhalb in Köln. Es ist ein schmaler Raum zwischen zwei Hauswänden, der überdacht und so in einen Innenraum verwandelt wurde.

Auf der Höhe von etwa zwei Metern ist eine Zwischenebene angebracht, auf die man über eine Treppenleiter gelangt.

Bei der Installation hängen unter der Decke viele bunte Ballons, von deren herabhängenden Schnüren der Besucher schon beim Eintreten empfangen wird.
Auf der unteren Ebene steht im hinteren Teil des Raums ein zusammengeklappter Rollstuhl, der von einem Spot beleuchtet wird.
Steigt der Besucher die Leiter hoch, sieht er, dass die obere Ebene mit Rasen bedeckt ist und in einer Wandnische zwei altmodische Nachttischlampen und zwei ineinander liegende verzierte Schatullen liegen. In der hinteren Ecke sitzt eine Frau auf einer gelben Decke, die dem Betrachter den Rücken zuwendet.
Dann dreht sie sich zu ihm um und lächelt kurz, ohne seinem Blick zu begegnen, worauf sie wieder ihre Ausgangsposition einnimmt. Dann hört der Besucher eine kurze Geschichte.
Diese Geschichte hat die Künstlerin geschrieben und aufgenommen; sie erklingt hier aus einem versteckten Lautsprecher.

                                 

 

 

 

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